© 2019 Susanne Fiss-Quelle & Guido Quelle, Dortmund

Susanne & Guido

Wer sind wir?

Wir, Susanne Fiss-Quelle und Guido Quelle, sind im Jahr 2002 erstmals mit Leonbergern in Kontakt gekommen. Susanne kommt ursprünglich aus Berlin, Guido aus Dortmund, wo wir auch gemeinsam mit unseren Hunden wohnen. Unterwegs sind wir recht regelmäßig mit dem Wohnmobil, nicht zuletzt auch häufig auf Hundeausstellungen in Deutschland und angrenzenden europäischen Ländern.

Wie sind wir zu welchen Leonbergern gekommen?

1. Emma

Zu den Leonbergern kamen wir eher zufällig über einen Züchter, bei dem wir uns im Februar 2002 Welpen ansahen. Zwar handelte es sich nicht um einen VDH-Züchter, sondern um einen Züchter in einem anderen Dachverband, aber wir hatten seinerzeit noch keinen Überblick über die Zusammenhänge und überdies hatten wir den Eindruck, dass die Welpen sorgsam aufgezogen wurden. Drei Welpen aus dem Wurf warteten noch auf ihre neuen Familien und wir waren direkt in Emma verliebt. Zunächst fuhren wir nach Hause zurück, überlegten es uns reiflich und am nächsten Tag holten wir Emma nach Hause, denn sie war schon zwölf Wochen alt und durfte somit direkt bei uns einziehen.

Fortan waren wir den Leonbergern verfallen. Natürlich gingen wir in verschiedene Hundeschulen, erzogen Emma, die eigentlich auf Grund ihres sanften und zurückhaltenden Wesens kaum zusätzlich Erziehung benötigte, dennoch von Grund auf und freuten uns über diese wunderbare Hündin. Emmas Leitsatz: „Hauptsache dabei“.

2. Fienchen


Wie es häufig geschieht, dachten wir irgendwann, dass ein zweiter Leonberger auch toll wäre und nach sechs Jahren, im Juli 2008, kam das Fienchen (Fienja-Fienchen von der zornigen Zecke) zu uns ins Rudel. Fienchen mischte uns alle kräftig auf, denn im Gegensatz zur ruhigen, zurückhaltenden Emma wusste Fienchen sehr wohl, wie man anderen den Weg weist. Es begann damit, dass der kleine, acht oder neun Wochen alte Welpe zu uns kam und sich erst einmal über Emmas Napf hermachte, frei nach dem Motto „Ich kam, sah und siegte.“ Fienchens Leitsatz: „Wo ich bin, ist vorne!“

Wir traten in den Deutschen Club für Leonberger-Hunde ein, besuchten regelmäßig die tollen Trainings an jedem Sonntag auf dem Platz in Schwerte und knüpften neue Bekanntschaften in der Leo-Welt. Irgendwann wurden wir gefragt, ob wir nicht auch einmal ausstellen wollten. Warum eigentlich nicht? Zu unserer ersten Ausstellung in Hünxe, Pfingsten 2009, mieteten wir uns ein Wohnmobil, stellten Fienchen aus (Emma durfte nicht, weil sie nicht aus einer DCLH/VDH-Zucht stammte) und wir wussten nach jenem Pfingstwochenende sofort, dass wir ein eigenes Wohnmobil haben wollen. Im Juli 2009 stand unser „Wunsch-Womo“ vor der Tür, 2017 bekamen wir ein neues und so haben wir seit Sommer 2009 fast 100.000 Kilometer mit den Hunden im Wohnmobil zurückgelegt.    

3. Isi

Als unsere Emma im November 2014 mit fast 13 Jahren starb, waren wir sehr unglücklich – ebenso wie Fienchen, die uns deutlich machte, dass sie sich ganz schön alleine fühlte. Durch glückliche Fügung bekamen wir Kontakt zu den Leos vom Illertal, die gerade einen Wurf hatten und so zog, nach mehreren Besuchen im Allgäu, Isi Ioana Leo vom Illertal Anfang 2015 bei uns ein. Zwar brauchte Fienchen ein wenig, bis sie Freundschaft mit Isi schloss, aber schon nach wenigen Wochen wurden die beiden echte Freunde, heute sind sie ein Herz und eine Seele. Isis Leitsatz ist im Übrigen „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“.

Wir beschlossen, mit Isi eines Tages zu züchten, denn erstens hat sie ein wunderbares Wesen, zweitens waren wir inzwischen so weit, das Thema „Zucht“ anzugehen und drittens war und ist Isi auch auf Ausstellungen recht erfolgreich.

So fügte es sich, dass wir im September 2019 unseren A-Wurf in unserer Zuchtstätte „Leo vom Märker Feld“ glücklich empfangen durften.